Die typischen Sportverletzungen beim Volleyball

Auch wenn Volleyball nicht zu den Sportarten gehört, bei denen direkter Körperkontakt mit dem Gegner besteht, zählt es dennoch zu den verletzungsträchtigen Sportarten. Aufgrund der hohen Anforderungen an den Stütz- und Bewegungsapparat des Körpers sind bei dieser Sportart sowohl chronische Verletzungen als auch Abnutzungserscheinungen und akute Verletzungen weit verbreitet. Wenn auch Sie Volleyballspieler sind, haben Sie sicher auch schon einmal schmerzliche Erfahrungen mit Überlastungen oder Verletzungen gemacht.

Hohe Anforderungen an Schulter-, Knie- und Sprunggelenke

Durch schnelle Antritte, abrupte Stopps, eine sehr hohe Sprungfrequenz und plötzliche Schlag- und Blockbewegungen ist der Körper eines Volleyballspielers extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Vor allem Schulter-, Knie- und Sprunggelenke sind verletzungsträchtig. Die einseitigen Armbewegungen beim Werfen stellen eine konstant hohe Belastung für den Bewegungsapparat dar. Es kommt sehr häufig zu chronischen Verletzungen und Überlastungsschäden, welche nicht allein mit Schmerzmittel gelindert werden können. Hierzu zählen vor allem Verletzungen am Knie-Streckapparat, Mikroverletzungen durch Über- oder Fehlbelastung wie Reizungen der Patellasehne oder der Quadrizepssehne, Verletzungen und Abnutzungserscheinungen am Schultergürtel, wie zum Beispiel Schultergelenksarthrose durch den einseitig ausgeführten Angriffsschlag. Auch mit muskulären Dysbalancen haben Volleyballer häufig zu kämpfen. Zudem entstehen durch eine nicht ausgereifte Technik beim Angriffsschlag chronische Beschwerden an Schulter und Wirbelsäule, sowie Knie- und Sprunggelenksprobleme durch eine schlechte Landetechnik, was auch zu Rückenschmerzen führen kann.

Akute Verletzungen beim Volleyballspiel

Überlastungsschäden und chronische Verletzungen sind bei Volleyballspielern häufiger anzutreffen als akute Verletzungen und führen wie diese oft zum Einnehmen von Schmerzmitteln, damit ein Weiterspielen überhaupt möglich ist, wenn nicht sogar zum vorzeitigen Karriereende für den Sportler. Dennoch gibt es häufig auch akute Verletzungen beim Volleyballspiel. Diese betreffen am meist das obere Sprunggelenk, verursacht ohne Fremdeinwirkung, durch Kollisionen zwischen Spielern oder durch die extrem hohe Sprungfrequenz. Für solche Zwecke lässt sich zur kurzfristigen Schmerzminderung Dobendan online bestellen. Auch Kapsel- und Bänderrisse sowie Verletzungen an der Achillessehne kommen gehäuft vor, gefolgt von Hand- und Fingerverletzungen durch hohe Ballgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Auch Kniegelenkdistorsionen durch schnelle Seitbewegungen und Blockspiel sind häufig zu beobachten. Das Verletzungsrisiko ist am höchsten bei Spielaktionen nahe dem Netz wie Blockspiel und Angriff. Das „Jumper’s knee“ und die „Volleyball-Schulter“ sind typische Verletzungen dieser Sportart.

Bild: panthermedia.net benis arapovic