Alten Computer aufrüsten für mehr Leistung

Um Schritt mit der technischen Entwicklung auf dem PC-Markt zu halten, müssten Sie sich jedes Jahr einen neuen PC anschaffen. Doch wer will das? Meist tut der Computer noch gute Dienste und es reicht durchaus aus, seine Komponenten auszuwechseln, um seine Leistung und Schnelligkeit zu erhöhen.

Was sollten Sie beim Aufrüsten des Computers beachten?

Wenn Ihr Computer immer länger zum Hochfahren braucht, die Programme immer langsamer starten und Spiele einfach keinen Spaß mehr machen, weil sie ruckeln, wird es Zeit, Ihren PC aufzurüsten. Diese ist im Allgemeinen leicht mit ein paar Handgriffen zu bewerkstelligen. Eine Festplatte, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte auszutauschen kostet Sie nur geringen Aufwand und hat eine große Wirkung. Bevor Sie mit Austausch und Aufrüstung starten, sollten Sie sich im Handbuch Ihres PCs oder auf der Herstellerseite im Internet über die Spezifikationen der verschiedenen Einzelteile informieren, damit sie dann auch wirklich passen.

Festplatte, Laufwerke und Arbeitsspeicher aufrüsten

Um Ihren PC schneller und leistungsfähiger zu machen, sollten Sie Festplatte, Laufwerke und Arbeitsspeicher austauschen. Auch ältere, gebrauchte Computer haben mit Sicherheit ausreichend Platz für mehrere Festplatten, so dass Sie ohne großen Aufwand eine zusätzliche interne Festplatte einbauen können. Falls Ihr PC über kein DVD/CD-Laufwerk verfügt, um Filme, Musik oder Daten zu brennen, können Sie bequem ein solches Laufwerk nachrüsten. Auch der Arbeitsspeicher (RAM) ist bei älteren Computern oft unzureichend. Für manche Betriebssysteme wie Windows Vista und Windows 7 benötigen Sie mindestens 1 GB Arbeitsspeicher. Eine Aufrüstung lässt sich in ein paar Minuten bewerkstelligen.

Grafikkarte und Prozessor

Etwas mehr Kenntnisse benötigen Sie für den Austausch von Grafikkarte und Prozessor. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, welche Grafikkarte Sie benötigen, welche Steckplätze frei sind und ob das Gehäuse und das Netzteil Ihres PCs für die neue Karte geeignet sind. Beim Austausch des Prozessors sollten Sie sich erst informieren, welchen Anschluss Ihr Mainboard hat und ob die Leistung und die Kühlung Ihres Netzteils ausreichend sind.

Wann sich eine Aufrüstung nicht mehr lohnt

Falls Ihr PC älter als vier Jahre ist, lohnt sich eine Aufrüstung möglicherweise nicht mehr. Wenn Sie wegen eines veralteten Chipsatzes und nicht mehr aktueller Steckplätze das komplette Mainboard austauschen müssten, müssten Sie auch alle anderen Komponenten austauschen. Für das hierfür investierte Geld bekommen Sie durchaus einen guten gebrauchen PC oder Sie legen etwas drauf und kaufen sich einen aktuellen Rechner, der sich auf dem neuesten technischen Stand befindet.

Bild: panthermedia.net Helma Spona