Tipps zur Gründung einer Lerngruppe

Eine Lerngruppe (auch in Schulen) wird aus einem bestimmten Grund gegründet. Es geht vor allen darum, dass die Teilnehmer einen gemeinsamen Stoff lernen, wiederholen oder vertiefen. Das ist sehr praktisch, weil jeder der Teilnehmer etwas weiß, was er erklären kann. Im Prinzip ist eine Art Nachhilfe oder untereinander. Die Teilnehmer profitieren alle davon, denn es werden sich mit Sicherheit Lernerfolge einstellen. Lerngruppen gibt es meist an Schulen, den Universitäten oder aber bei Weiterbildungsveranstaltungen, wo vielleicht in einer sehr knapp bemessenen Zeit ein gewisser Erfolg erreicht werden muss. Wenn die Teilnehmer nicht genug Erfahrung zu einem bestimmten Thema aufbringen können, sollte der Gruppe ein Kommilitone beistehen. Das bedeutet, dass ein Lehrer, ein Dozent oder aber auch ein Professor sich der Gruppe annimmt und für Fragen und Probleme zur Verfügung steht.

Lerngruppen brauchen einen Raum und feste Termine

In der Schule ist es ziemlich einfach einen Kommilitonen zu überzeugen, denn die Lehrer sind meist positiv den Lerngruppen gegenüber aufgeschlossen. Um eine Lerngruppe zu gründen, müssen verschiedene Organisationen vorbereitet werden. Beispielsweise der Ort des Geschehens. In der heutigen Zeit der Technik ist es aber auch keine Seltenheit mehr, wenn die Lerngruppen via Chat (bspw. mittels Skype) durchgeführt werden. Hat man sich für eine Räumlichkeit entschieden, muss die Verfügbarkeit zu bestimmten Terminen festgehalten werden. Beispielsweise möchte sich die Gruppe einmal in der Woche für einen Nachmittag treffen. In einer Schule steht vielleicht die Aula oder aber ein Klassenraum zur Verfügung. Das muss dann aber mit der Raumplanung, so wie an einer Uni auch, abgesprochen werden, damit dort das kooperative Lernen entspannt stattfinden kann.

Ein leerer Bauch studiert nicht gern

Eine Lerngruppe sollte nicht unbedingt mehr als fünf Personen beinhalten. Es wird sonst zu unübersichtlich und jemand könnte sich ausgestoßen fühlen. Alle Teilnehmer müssen davon überzeugt sein, dass das Lernen in der Gruppe auch etwas bringt, sonst hat man unter Umständen einen Störenfried dabei. Das regelmäßige Treffen ist sehr wichtig, damit sich eine Normalität einstellt und der Kommilitone sollte in regelmäßigen Abständen dabei sein, um die Fortschritte bewerten zu können und dadurch auch motivierend wirkt. Ein leerer Bauch studiert nicht gern ist ein sehr bekanntes und beliebtes und vor allem wahres Sprichwort. An Essen und Trinken muss selbstverständlich gedacht werden, größter Freund der Studenten ist dann vermutlich der allseits beliebte Pizzaservice. Entweder wird eine Kasse eingerichtet, in die wöchentlich ein bestimmter gleichbleibender Betrag eingezahlt wird und ein Verantwortlicher alles besorgt oder jeder bringt sich seine Verpflegung selbst mit, wenn der Lieferservice in Berlin Kreuzberg doch zu sehr am Budget der Studenten zerrt.

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